Auf geht’s zu den Deutschen Schülermeisterschaften

Am 5. Mai fanden die Ostdeutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu-Fighting, Duo und Ne-Waza in der Bundeshauptstadt statt. Um sich für diese Meisterschaften zu qualifizieren, müssen sich die Kämpfer im Vorfeld in den Landesmeisterschaften behaupten. Insgesamt 160 Kämpfer aus den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Berlin waren bei der Gruppenauswahl vertreten. Aus Vereinssicht starteten Hannah (U15 bis 40 kg), Jule (U15 bis 52 kg), Tyl (U15 bis 55 kg) und Max (U21 bis 69 kg).

Das Turnier eröffnete aus Naumburger Sicht Tyl, der sich in einem Doppellistensystem behaupten musste. Bereits ein Sieg hätte ausgereicht, um sich für die nationalen Titelkämpfe, die Deutschen Schülermeisterschaften, zu qualifizieren. Leider war Tyl gesundheitlich angeschlagen. In seinem Auftaktkampf sicherte er sich zunächst wertvolle Punkte durch seine Fußtechniken. Im Griffkampf hatte Tyl Mühe seinen Gegner zu kontrollieren. Am Ende stand es 7:5 gegen Tyl, der nun alles auf den zweiten Kampf setzte. Hier musste er feststellen, dass bei den Gruppenmeisterschaften ein hohes Niveau herrscht. Gegen seinen Gegner aus Schorfheide konnte der Domstädter anfangs nur mit viel Mühe mithalten. Tyl musste sich durch ein technisches KO geschlagen geben und belegte insgesamt den 5. Platz in der sechsköpfigen Gewichtsklasse.

Es dauerte bis zum Mittag, bis es für die Mädels ernst wurde. Aufgrund mangelnder Wettkämpferinnen in der U15 bis 40 kg startete Hannah im Limit bis 44 kg als „Fliegengewicht“ und sah sich zwei Gegnerinnen gegenüber. Das gleiche galt für Jule. Damit waren beide schon per se für die Deutschen Schülermeisterschaften qualifiziert. Beide Kämpferinnen zeigten allerdings bereits in der Vorbereitung, dass sie sich nicht mit einem dritten Platz zufrieden geben wollen. Den Auftakt machte Hannah, die anfangs zögerlich agierte und auf die Aktionen der Gegnerin lauerte. Schnell und zielstrebig sammelte sie durch ihre Schlag- und Tritttechniken viele Punkte bevor sie den Griffkampf suchte. Es dauerte nicht lange, bis Hannah ihren Griff hatte und die Gegnerin warf. Im Boden machte die Domstädterin alles fix und beendete den Kampf vorzeitig nach 63 Sekunden. Auch im zweiten Kampf holte sich Hannah viele Punkte und überzeugte die Kampfrichter durch sauber ausgeführte Wurf- und Haltetechniken. Lediglich der Ippon, der „volle Punkt“ fehlte bei dem Part 1, der sich aus Schlägen und Tritten zusammensetzt. Somit musste Hannah den Kampf bis zum Ende ausfechten, den sie deutlich mit 12 zu 6 Punkten für sich entschied. Besonders hatte sich Christoph über den tollen Tani Otoshi gefreut. Damit holte sich das „Fliegengewicht“ die wohlverdiente Goldmedaille. Jule begann ihren ersten Kampf wie gewohnt sehr offensiv, was ihre Gegnerin sehr überrumpelte. So konnte sie sich viele Punkte sichern, ehe die Konkurrenz wach wurde. Insgesamt verkauften sich die Kämpferinnen sehr teuer und der Kampf wurde bis zum Ende ausgefochten. Jule musste sich leider mit 4 Punkten Rückstand geschlagen gegeben. Doch die Niederlage ermutigte Jule, alle im zweiten Kampf aus sich herauszuholen. Es wurde schnell klar, dass Jule die Matte als Siegerin verlassen würde. Mit einem enormen Siegeswillen setzt Jule ihre Gegnerin unter Druck. Dadurch konnte sich die Domstädterin viele Punkte sichern und überzeugte sowohl im Stand als auch im Boden. Am Ende wurde sie mit einem deutlichen 10:2 Sieg belohnt. Damit war die Silbermedaille gesichert.

Max hatte es erwartungsgemäß sehr schwer. Er sah sich dieses Mal vier weiteren Kämpfern gegenüber, die allesamt im Landes- bzw. im Bundeskader trainieren. Schon im Eröffnungskampf ließ sein Konkurrent, der als Favorit der Klasse galt, nichts anbrennen. Auch in den darauffolgenden Kämpfen konnte Max nur mit Mühe mithalten. Schlussendlich belegte Max in seiner Gruppe den 5. Platz und kam buchstäblich nur mit einem blauen Auge davon.

Über die zwei verdienten Medaillen freute sich das gesamte Wettkampfteam so sehr, dass sie erst spät bemerkten, dass Hannah als schnellste Kämpferin der weiblichen U15 mit einem Pokal geehrt wurde. Damit schicken wir nach einer vierjährigen Pause wieder Kämpfer zu den nationalen Titelkämpfen, welche am 26. und 27. Mai in Maintal bei Frankfurt ausgetragen werden.

 

Gemischte Gefühle beim Pokal des Präsidenten

Wie auch in den vergangenen Jahren ging es für die Naumburger Kampfsportler am Samstag nach Zeitz, zum Pokal des Präsidenten. Nach den guten Ergebnissen beim Sachsencup, war das Ziel für Johannes, Tyl und Max die tollen Erfolge zu wiederholen. Dass dies nicht leicht werden würde, war den drei Kämpfern und ihrem Trainer Christoph schon vorher bewusst, denn der Wettkampf war wie gewohnt sehr stark besetzt. Aus dem gesamten Osten der Republik reisten Vereine mit ihren besten Kämpfern an. Somit war es für unsere Starter ein weiterer Gradmesser in Hinblick auf die Landes- und Ostdeutsche Meisterschaft.

 

Den Anfang für die Naumburger machte Tyl in der Klasse U15 bis 50 kg. Wie gewohnt, musste Tyl es mit einer starken Konkurrenz aufnehmen. Leider konnte er nicht wirklich an die Erfolge des Sachsencups anknüpfen und verlor seinen ersten Kampf mit 1:5. Im zweiten Kampf konnte sich Tyl steigern, musste sich aber knapp mit einem Punkt Rückstand geschlagen geben. Noch enttäuscht von den beiden ersten Kämpfen, musste er ein drittes Mal auf die Matte, aber auch diesmal hatte Tyl leider den Kampf nicht für sich entscheiden können und musste sich somit mit einem 7. Platz abfinden.

 

Johannes durfte in einer der größten Wettkampfgruppen des Tages starten, der Jugend U15 mit einem Gewicht bis 41 kg. Dort stand er im ersten Kampf einem starken Konkurrenten aus Bernau gegenüber. Johannes konnte vor allem im Part 1 mit guten Schlagkombinationen Punkte sammeln, jedoch reichte das leider nicht um den Kampf zu gewinnen. Auch im nächsten Kampf wurde es nicht einfacher für Johannes, denn sein Gegner aus Schönebeck verfügt über eine hohe Geschwindigkeit in Atemikombinationen und im Part 2. Johannes konnte zwar dagegenhalten und einige Punkte sammeln, letztendlich verlor er aber auch diesen Kampf und schied so im KO-System aus.

 

Für Max hingegen, der bei den Senioren bis 69 kg antreten musste, lief es besser. Zwar verlor Max seinen ersten Kampf deutlich, konnte allerdings einige Punkte in Part 1 sammeln. Im zweiten Kampf ließ sich Max zunächst etwas vom unsauberen Kampfstil seines Gegners anstecken, er konnte jedoch mit einer Festhaltetechnik kurz vor Schluss die nötigen Punkte zum knappen Sieg sammeln. Auch den dritten Kampf erreichte Max einen knappen Punktsieg. In seinem letzten Kampf hatte Max leider keine Chance gegen einen starken Gegner aus Leinefelde, trotzdem konnte es sich über seinen 3. Platz freuen. Auch Christoph war mit der Leistung seines Schützlings zufrieden.

 

Insgesamt war es ein durchwachsendes Ergebnis für die Naumburger Ju-Jutsuka, jedoch konnte jeder seine Fähigkeiten zeigen und auch Punkte sammeln. Nun heißt es sich optimal auf die Landeseinzelmeisterschaft vorzubereiten, welche am 7.04. in Zeitz stattfindet.

Komm zum Ju-Jutsu und setze dich durch!

Wir möchten den Frauentag am 8. März 2018 zum Anlass nehmen, ein besonderes Ju-Jutsu-Training für Frauen abzuhalten. Ju-Jutsu ist eine Selbstverteidigungssportart, die nicht nur den gesamten Körper sondern auch das Selbstvertrauen stärkt. Deshalb findet am 9. März 2018 in der Turnhalle der Salztorschule (Kramerplatz 13) ab 19.30 Uhr ein offenes Selbstverteidigungstraining statt. Geleitet wird das Training durch Max und beinhaltet grundlegende Verteidigungsformen gegen Schlag- und Halteangriffe. Wer am Training mitmachen möchte, nimmt am besten ein T-Shirt und eine Jogginghose mit.

Bestes Team aus Sachsen-Anhalt

Für unser siebenköpfiges Wettkampfteam begann am 27. Januar die neue Wettkampfsaison. Gemeinsam mit ihrem Trainer Christoph machten sich Jule, die Geschwister Hannah und Richard, Leonard und Johannes, Tyl und Max auf dem Weg nach Groitzsch, wo der Sachsen Cup ausgefochten wurde. Weit mehr als 100 Sportler aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg aus insgesamt 17 Vereinen nutzen das erste Turnier des Jahres, um sich für die kommende Qualifikationen vorzubereiten. Die Erwartungshaltung war gedämpft, denn Jule, Hannah, Johannes und Richard mussten sich seit diesem Jahr in neuen Altersklassen behaupten.

Richard startete in der Jugend U12 im Limit bis 34 kg für die Domstädter in das Turnier. Im KO-System musste sich Richard acht weiteren Gegnern stellen. In seinem ersten Kampf brachte Richard seinen Gegner durch äußerst saubere Wurftechniken zu Boden, wo er ihn auch im Bodenkampf erfolgreich bezwang. Am Ende der Kampfzeit stand es 5:4 für Richard, der so einen guten Start in das Turnier erlebt hat. Leider konnte er an diesen Erfolg nicht anknüpfen, denn sein zweiter Gegner hielt ihn mit Schlagtechniken auf Distanz, sodass Richard sich mit 3:1 geschlagen geben musste. Seien Dritten Kampf begann er sehr gut und brachte seinen Gegner mit einem Wurf zu Boden. Am Ende musste sich Richard mit einem 1:0 geschlagen geben und belegte so den 5. Platz in der Gruppe.

Leonard musste sich in der U8 bis 24 kg drei Gegnern stellen. Mit schnellen Wurf- und Bodentechniken überzeugte er die Kampfrichter und gewann so mit deutlichem Vorsprung zwei seiner Kämpfe. Nur gegen einen Lokalmatadoren konnte sich Leonard nicht durchsetzen. Somit holte unser Jüngster die erste Silber-Medaille des Tages.

Sein großer Bruder Johannes stand in der U15 bis 38 kg fünf Gegnern gegenüber. Im Doppel-KO-System setzte er in seinem ersten Kampf viele Punkte. In seinem zweiten Kampf ließ Johannes nichts anbrennen und gewann noch vor Ende der regulären Kampfzeit durch technisches KO. Damit zog er in das Finale der Gruppe ein. Dort sah er sich dem Favoriten der Gruppe gegenüber, der Johannes sehr viel abverlangte. Am Ende der Kampfzeit konnte sich Johannes mit einer knappen Niederlage über den zweiten Platz freuen.

Kurz darauf ging es für Tyl in der U15 bis 50 kg los. Tyl sah sich drei starken Gegnern gegenüber. Entsprechend verhalten ging er in die Kämpfe. Jedoch gelang es Tyl in seinem Auftaktkampf  nicht nur einen 3-Punkte Rückstand aufzuholen, sondern ihn auch in einen knappen 6:5 Sieg zu verwandeln. Mit gestärktem Selbstvertrauen ging Tyl auch in die nächsten Kämpfe, die jeweils bis zum Ende der Kampfzeit ausgefochten wurden. Jedes Mal konnte sich Tyl über einen knappen Sieg freuen und sicherte sich so die erste Gold-Medaille des Teams.

Nach einer kurzen Pause ging es für Jule in der U15 bis 52 kg und für Hannah in der U15 bis 40 kg zur Sache. Beide Kämpferinnen sahen sich jeweils zwei Gegnerinnen gegenüber. Jule startete zuerst und bewies mit hohem Tempo und viel Entschlossenheit, dass sie den Kampf gewinnen wollte. Ihr gelangen rasch erfolgreiche Wurf- und Bodentechniken, sodass nur noch eine Schlagkombination zum technischen KO fehlte. Kurz vor Ende der Kampfzeit gelang es Jule diese Kombination zu setzen und beendete somit den Kampf vorzeitig. In ihrem zweiten Kampf ging Jule ebenfalls aufs Ganze und konnte sich viele Punkte sichern und nach Ende der Kampfzeit als Gewinnerin die Matte verlassen. Damit sicherte sich das Team der Domstädter die zweite Gold-Medaille. Hannah ließ in ihren Kämpfen absolut nichts anbrennen und dominierte die beiden Gegnerinnen souverän. Mit raschen Schlag- und Trittkombinationen gelang es Hannah schnell viele Punkte zu holen, ehe sie den Griffkampf suchte. Hier zeigte die Domstädterin mit klasse Wurf- und Bodentechniken, dass sich das zusätzliche Judo-Training bei der SG Friesen Naumburg e.V. auszahlt. So gelang es Hannah beide Kämpfe nach je 50 Sekunden durch technisches KO vorzeitig zu beenden.

Max hatte es besonders schwer, denn er musste nicht nur bei den Senioren starten sondern auch noch in einer höheren Gewichtsklasse. Doch er ließ sich von den Aussichten nicht demotivieren und ging mit viel Entschlossenheit in seinen ersten Kampf. Am Ende der dreiminütigen Kampfzeit stand es 5:5 und es ging in die Verlängerung. Max konditionelle Verfassung war jedoch die bessere, sodass er sich in der Extrazeit viele Punkte sichern konnte und nach fünf Minuten mit einem 13:7 Arbeitssieg erfolgreich die Matte verlassen konnte. Nach einer kurzen Verschnaufpause wartete bereits der nächste Kontrahent. Mit viel Geschick und taktischem Verhalten sicherte sich Max viele Punkte und verteidigte seine Führung im Bodenkampf. Somit ging es für Max in seinem letzten Kampf um den ersten Platz. Hier forderten die bisherigen Kämpfe und die kurzen Kampfpausen ihren Tribut und Max musste sich nach einem tollen Kampf geschlagen geben.

Am Ende des Kampftages konnte sich das Team also über jeweils drei Gold- und Silber-Medaillen freuen. Mit diesem Ergebnis sprangen wir in der Vereinswertung auf den 5. Platz und stellten gleichzeitig das beste Team aus Sachsen-Anhalt dar. „Das ist eine schöne Momentaufnahme und ich hoffe, dass wir bei der Landesmeisterschaft ebenfalls so gut abschneiden werden“ fasste Christoph den Kampftag zusammen.

 

Voller Erfolg in Wanzleben

Am vergangenen Samstag ging es für unser Wettkampfteam nach Wanzleben. Nach langer Wettkampfpause wollte Christoph das Anfängerturnier nutzen, um das Team für die letzten Wettkämpfe des Jahres vorzubereiten. Das Team bestand aus den Geschwistern Hannah und Richard sowie Leonard und Johannes und Tyl. Damit konnten wir für den Mannschaftswettbewerb erstmalig ein Team stellen.

Mit insgesamt ca. 50 Startern aus fünf Vereinen war das Turnier sehr überschaubar. Dennoch hatte jeder Athlet eine besondere Aufgabe von Christoph erhalten. So ging es für Richard darum, den Hüftwurf zu werfen, während Hannah den Schenkelwurf zeigen sollte. Tyl sollte insbesonder im Part 1 seine Kombinationen erproben. Johannes und Leonard bekamen die Aufgaben im Bodenbereich.

Leonard, der Jüngste in der männlichen U8, startete im Limit bis 31 kg für unser Team und sah sich gleich vier Konkurrenten gegenüber. Im ersten packenden Kampf gegen einen Schönebecker holte Leonard innerhalb einer Minute nicht nur einen 5-Punkterückstand auf sondern konnte die Matte als Sieger verlassen. Leider konnte er nicht an diesen Erfolg gegen einen siebenjährigen Lokalmatador anknüpfen und musste sich geschlagen geben. Dafür holte er in den folgenden Kämpfen noch alles sich heraus und sicherte sich am Ende des Kampftages eine verdiente Bronzemedaille.

Tyl startete in der männlichen U15 und hatte in der Gewichtsklasse bis 41 kg nur einen Gegner, den er sowohl im Hin- als auch im Rückkampf souverän dominierte und die Kämpfe vorzeitig durch technisches KO beendete. Damit holte Tyl die erste Goldmedaille für die Mannschaftswertung.

Kaum waren die Kämpfe der U15 beendet, da musste schon Richard in der U10 bis 35 kg auf die Matte. In seinem ersten Kampf bewies Richard einen kühlen Kopf und ging konzentriert in den Griffkampf. Es dauerte keine 30 Sekunden bis Richard seinen Gegner aus Wanzleben mit einer „Großen Innensichel“ geworfen hatte und der Bodenkampf begann. Leider konnte Richard seinen Gegner nicht fixieren, sodass die beiden wieder in den Stand kamen, wo Richard super Hüftwürfe zeigte. Nach seinem Auftaktsieg zeigte Richard im zweiten Kampf gegen einen Sportler aus Thale eine souveräne Leistung und konnte sich am Ende über Gold freuen.

Hannah und Johannes hatten in der U12 jeweils nur einen Gegner. Hannah hatte die selbstgesetzte Aufgabe die aus Leinefelde angereiste Gegnerin mit einem Schenkelwurf zu werfen. Schnell fand Hannah den Griff und zog ab. Mit einem Lächeln auf den Lippen beendete Hannah eindeutig mit 14 Punkten Vorsprung den Hinkampf. Im Rückkampf sollte sie ihr Konzept kämpfen und zeigte während der Kampfzeit nicht nur einen weiteren Schenkelwurf sondern auch mehrere Hüftwürfe und den Tani-Otoshi.

Johannes bewies in seinen Kämpfen starke Leistungen im Wurf und auch im Boden. Selbst die Kampfrichter waren von den Würfen beeindruckt. Johannes gewann seinen ersten Kampf mühelos. Allerdings hatte er im Rückkampf mehr Mühe seinen Gegner zu werfen. Dennoch gewann Johannes ebenfalls mit einer sehr guten Leistung.

Am Ende des Kampftages konnten vier Gold- und eine Bronzemedaille zu verbuchen. Dieses tolle Ergebnis spiegelte sich auch in der Vereinswertung wider, denn von den fünf angereisten Mannschaften belegten wir  einen tollen zweiten Platz und mussten uns mit einem Punkt Rückstand nur Leinefelde geschlagen geben. Darüber hinaus überzeugte Hannah die Kampfrichter durch ihre Techniken und wurde so mit dem Technikerpreis geehrt.

Glücklich über die Ergebnisse und über zwei Pokale machte sich das Team in Richtung Naumburg auf.

 

Eine Schellsitz-Wanderung

Die Wolken bedeckten am 9. September das wunderschöne Saaletal, doch das war für zwölf Wanderfreunde des Vereins kein Hindernis. Die diesjährige Herbstwanderung startete auf dem Parkplatz des “Alten Felstenkellers”, auf dem die Teilnehmer einen tollen Blick über das Flussbett aufsogen. Der Weg führte nur kurz am Saaleradweg entlang, denn mit der “Fähre Schellsitz” überquerten wir den Fluss und machten uns auf dem Weg in Richtung Schellsitz. Als wir den Ort hinter uns gelassen hatten, führte der Weg entlang der Felder zur Schellsitzer Bockwindmühle. Nach einer kurzen Pause machten wir uns weiter in Richtung Eulau und kehrten im Gasthaus “Zur Henne” ein. Im Freien genossen wir leckere Muffins und heimischen Wein. Selbst ein kurzer Regenschauer konnte unser Vergnügen nicht bremsen. So wurden kurzerhand alle Regenschirme herausgeholt, um die Getränke noch in Ruhe trinken zu können. Frisch gestärkt führte der übrige Weg am Saaleradweg entlang. Nach knapp 10 km un ein bis zwei kurzen Schauern endete unsere Wanderung wieder beim Startpunkt.

Unser Sommerfest 2017

Am 19.08.2017 fand unser traditionelles Sommerfest statt. Dieses Jahr sollte es gleich mit einer Fahrradtour verknüpft werden. Bei wunderbarem Sommerwetter startete unsere Radtour Samstagmittag am Naumburger Blütengrund. Mit den Kindern an der Spitze der Gruppe, ging es von dort aus über den Saaleradweg nach Bad Kösen. Nach ca. 30min machten wir kurz Rast an den Fischhäusern. Frisch gestärkt ging es dann, an den Weinbergen und der Saline vorbei, zum Campingplatz Bad Kösen. Nach etwa zwölf Kilometern hieß es Zelte raus und aufbauen.

Naja theoretisch. Denn Günter hatte ein zackiges Programm organisiert, dass eigentlich nur eine kurze Rast zuließ, in der mitgebrachte gebackene Köstlichkeiten verzehrt werden konnten. Anschließend hatten wir das Vergnügen, nach sonnigem Spaziergang, mit teils starken Anstieg, eine Ausstellung alter landwirtschaftlicher Geräte zu bewundern, deren Herzstück wohl die auf dem Foto zu sehende Dampfmaschine darstellte. Natürlich war das insbesondere für die Jungs sehr interessant. Im Anschluss ging es zurück zum Zeltplatz und nun aber wirklich Zelte aufbauen.

Nachdem die Zelte standen ging es weiter mit dem Programm, welches Christoph geplant hatte. Es ging um die ersten Sommerfestspiele, an der zwölf der der über zwanzig Teilnehmer mitmachten. In drei Teams aufgeteilt gab es drei sportliche Aufgaben zu bewältigen. Im Tauziehen setzte sich das Team „Ippon“ von Hannah gegen das Team „Wasser“ von Yannick und das Team „Hovi“ von Jonathan durch. Martin forderte das Team „Ippon“ zu einem Duell heraus, bei dem sich herausstellte, dass das Team „Ippon“ nicht zu schlagen ist. Denn auch beim Wikinger-Botcha, bei dem die Wikinger-Knechte nah an den Wikinger-König geworfen werden muss, setzte sich Hannahs Mannschaft durch. Erst beim Wissensquiz konnte sich das Team „Hovi“ durchsetzen und sicherte sich so den zweiten Platz hinter dem Team „Ippon“ und vor dem Team „Wasser“.

Im Anschluss begann der gemeinschaftliche Grillabend, bei dem alle kräftig zulangten. Der Abend klang bei Lagerfeuer und musikalischer Begleitung gemütlich aus.

Am nächsten Morgen folgte eine gemeinschaftliche Frühstücksrunde bevor die Zelte abgebrochen wurden und die Heimreise angetreten werden konnten. Es war auch dieses Jahr ein rundes schönes Erlebnis und wir bedanken uns nochmal bei allen Beteiligten und Organisatoren!

Sondertraining auf den Moritzwiesen

Am 09.06. fand das Kindertraining auf den Moritzwiesen in Naumburg statt, denn die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens stand als fester Bestandteil des Vereinskalenders auf dem Plan. Über 25 Sportler stellten sich den verschiedenen Aufgaben, die es zu erfüllen gilt, um das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes zu erwerben.

Die Aufgaben teilen sich in den Kategorien Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer auf. So musste unsere Kindergruppe 30 bzw. 50 Meter sprinten während die Erwachsenen 50 bzw. 100 Meter laufen mussten. Im Bereich der Kraftaufgaben galt es Medizinbälle, Kugeln oder bis zu 200 Gramm schwere Bälle weit zu werfen. Hier erwies sich der für den Atemibereich wichtige Hüfteinsatz als äußerst hilfreich. Im Aufgabenkomplex der Koordination wurden unterschiedliche Seilsprünge, Weitsprung und der Wurf eines Schleuderballs abgeprüft. Insbesondere der Schleuderball erwies sich als äußerst amüsant für die Erwachsenen. Schlussendlich mussten die Kinder 800 Meter und die Erwachsenen 3 000 Meter laufen.

Am Ende des Trainings konnte sich jeder über eine erfolgreich abgelegte Prüfung freuen.

Die etwas andere Wanderung

Am 22. April stand neben unserer Vorführung auch die Frühlingswanderung auf dem Programm.

Günter hatte sich für diese Wanderung etwas besonderes überlegt. Zusammen mit Normen versteckte er an unterschiedlichen Punkten im Naumburger Forst am Sperlingsberg kleine Schätze und schrieb sich die Koordinaten auf. So machten sich dreißig Wanderer auf die Suche nach ebendiesen. Dabei führte die Suche direkt in den Wald hinein, was natürlich die Kleinsten von uns freute. Nach zwei gefundenen Schätzen machten wir auf einer Wiese rast und teilten unseren Proviant miteinander. Dann ging es tiefer in den Forst hinein und das förderte unseren Teamgeist, denn schließlich konnte der Kinderwagen nicht überall hingeschoben werden.

Am Ende der knapp dreistündigen Wanderung waren vier von vier Schätzen nach mühevoller Suche gefunden wurden.

Diese über das Jahr verteilten Aktivitäten machen das Vereinsleben ebenso aus, wie das wöchentliche Training und werden sehr geschätzt.

Alljährliche Vorführung während der Naumburger Sporttage

Am Wochenende vom 22. bis 23.  April fanden die traditionellen Naumburger Sporttage statt. Selbstverständlich haben wir uns im Vereinsschaukasten präsentiert.

Mit jeweils sechs Sportlern aus der Kinder- und Erwachsenengruppe demonstrierten wir dem Publikum, was Ju-Jutsu ist. Neben den Fallschulen aller Gürtelstufen stellten wir die unterschiedlichen Stileinflüsse dar. Bernd, Max und Jens hatten jeweils drei Kombinationen mit Judo, Karate und Aikido vorbereitet, während Lisa, Bernd, Normen und Martin ihre Verteidigungen gegen die Duo-Angriffe vorführten. Von Alexander, Till-Martin, Johannes und Richard bekam das Publikum Kombinationen aus dem Orange- und Gelbgurtprogramm zu sehen. Max durfte die freie Selbstverteidigung gegen zwei unbewaffnete Angreifer übernehmen. Zum Ende der Vorführung legten Jule und Hannah sich in einem Freundschaftskampf ins Zeug, um den Zuschauern das Ju-Jutsu Fighting Nahe zu bringen.