Komm zum Ju-Jutsu und setze dich durch!

Wir möchten den Frauentag am 8. März 2018 zum Anlass nehmen, ein besonderes Ju-Jutsu-Training für Frauen abzuhalten. Ju-Jutsu ist eine Selbstverteidigungssportart, die nicht nur den gesamten Körper sondern auch das Selbstvertrauen stärkt. Deshalb findet am 9. März 2018 in der Turnhalle der Salztorschule (Kramerplatz 13) ab 19.30 Uhr ein offenes Selbstverteidigungstraining statt. Geleitet wird das Training durch Max und beinhaltet grundlegende Verteidigungsformen gegen Schlag- und Halteangriffe. Wer am Training mitmachen möchte, nimmt am besten ein T-Shirt und eine Jogginghose mit.

Bestes Team aus Sachsen-Anhalt

Für unser siebenköpfiges Wettkampfteam begann am 27. Januar die neue Wettkampfsaison. Gemeinsam mit ihrem Trainer Christoph machten sich Jule, die Geschwister Hannah und Richard, Leonard und Johannes, Tyl und Max auf dem Weg nach Groitzsch, wo der Sachsen Cup ausgefochten wurde. Weit mehr als 100 Sportler aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg aus insgesamt 17 Vereinen nutzen das erste Turnier des Jahres, um sich für die kommende Qualifikationen vorzubereiten. Die Erwartungshaltung war gedämpft, denn Jule, Hannah, Johannes und Richard mussten sich seit diesem Jahr in neuen Altersklassen behaupten.

Richard startete in der Jugend U12 im Limit bis 34 kg für die Domstädter in das Turnier. Im KO-System musste sich Richard acht weiteren Gegnern stellen. In seinem ersten Kampf brachte Richard seinen Gegner durch äußerst saubere Wurftechniken zu Boden, wo er ihn auch im Bodenkampf erfolgreich bezwang. Am Ende der Kampfzeit stand es 5:4 für Richard, der so einen guten Start in das Turnier erlebt hat. Leider konnte er an diesen Erfolg nicht anknüpfen, denn sein zweiter Gegner hielt ihn mit Schlagtechniken auf Distanz, sodass Richard sich mit 3:1 geschlagen geben musste. Seien Dritten Kampf begann er sehr gut und brachte seinen Gegner mit einem Wurf zu Boden. Am Ende musste sich Richard mit einem 1:0 geschlagen geben und belegte so den 5. Platz in der Gruppe.

Leonard musste sich in der U8 bis 24 kg drei Gegnern stellen. Mit schnellen Wurf- und Bodentechniken überzeugte er die Kampfrichter und gewann so mit deutlichem Vorsprung zwei seiner Kämpfe. Nur gegen einen Lokalmatadoren konnte sich Leonard nicht durchsetzen. Somit holte unser Jüngster die erste Silber-Medaille des Tages.

Sein großer Bruder Johannes stand in der U15 bis 38 kg fünf Gegnern gegenüber. Im Doppel-KO-System setzte er in seinem ersten Kampf viele Punkte. In seinem zweiten Kampf ließ Johannes nichts anbrennen und gewann noch vor Ende der regulären Kampfzeit durch technisches KO. Damit zog er in das Finale der Gruppe ein. Dort sah er sich dem Favoriten der Gruppe gegenüber, der Johannes sehr viel abverlangte. Am Ende der Kampfzeit konnte sich Johannes mit einer knappen Niederlage über den zweiten Platz freuen.

Kurz darauf ging es für Tyl in der U15 bis 50 kg los. Tyl sah sich drei starken Gegnern gegenüber. Entsprechend verhalten ging er in die Kämpfe. Jedoch gelang es Tyl in seinem Auftaktkampf  nicht nur einen 3-Punkte Rückstand aufzuholen, sondern ihn auch in einen knappen 6:5 Sieg zu verwandeln. Mit gestärktem Selbstvertrauen ging Tyl auch in die nächsten Kämpfe, die jeweils bis zum Ende der Kampfzeit ausgefochten wurden. Jedes Mal konnte sich Tyl über einen knappen Sieg freuen und sicherte sich so die erste Gold-Medaille des Teams.

Nach einer kurzen Pause ging es für Jule in der U15 bis 52 kg und für Hannah in der U15 bis 40 kg zur Sache. Beide Kämpferinnen sahen sich jeweils zwei Gegnerinnen gegenüber. Jule startete zuerst und bewies mit hohem Tempo und viel Entschlossenheit, dass sie den Kampf gewinnen wollte. Ihr gelangen rasch erfolgreiche Wurf- und Bodentechniken, sodass nur noch eine Schlagkombination zum technischen KO fehlte. Kurz vor Ende der Kampfzeit gelang es Jule diese Kombination zu setzen und beendete somit den Kampf vorzeitig. In ihrem zweiten Kampf ging Jule ebenfalls aufs Ganze und konnte sich viele Punkte sichern und nach Ende der Kampfzeit als Gewinnerin die Matte verlassen. Damit sicherte sich das Team der Domstädter die zweite Gold-Medaille. Hannah ließ in ihren Kämpfen absolut nichts anbrennen und dominierte die beiden Gegnerinnen souverän. Mit raschen Schlag- und Trittkombinationen gelang es Hannah schnell viele Punkte zu holen, ehe sie den Griffkampf suchte. Hier zeigte die Domstädterin mit klasse Wurf- und Bodentechniken, dass sich das zusätzliche Judo-Training bei der SG Friesen Naumburg e.V. auszahlt. So gelang es Hannah beide Kämpfe nach je 50 Sekunden durch technisches KO vorzeitig zu beenden.

Max hatte es besonders schwer, denn er musste nicht nur bei den Senioren starten sondern auch noch in einer höheren Gewichtsklasse. Doch er ließ sich von den Aussichten nicht demotivieren und ging mit viel Entschlossenheit in seinen ersten Kampf. Am Ende der dreiminütigen Kampfzeit stand es 5:5 und es ging in die Verlängerung. Max konditionelle Verfassung war jedoch die bessere, sodass er sich in der Extrazeit viele Punkte sichern konnte und nach fünf Minuten mit einem 13:7 Arbeitssieg erfolgreich die Matte verlassen konnte. Nach einer kurzen Verschnaufpause wartete bereits der nächste Kontrahent. Mit viel Geschick und taktischem Verhalten sicherte sich Max viele Punkte und verteidigte seine Führung im Bodenkampf. Somit ging es für Max in seinem letzten Kampf um den ersten Platz. Hier forderten die bisherigen Kämpfe und die kurzen Kampfpausen ihren Tribut und Max musste sich nach einem tollen Kampf geschlagen geben.

Am Ende des Kampftages konnte sich das Team also über jeweils drei Gold- und Silber-Medaillen freuen. Mit diesem Ergebnis sprangen wir in der Vereinswertung auf den 5. Platz und stellten gleichzeitig das beste Team aus Sachsen-Anhalt dar. „Das ist eine schöne Momentaufnahme und ich hoffe, dass wir bei der Landesmeisterschaft ebenfalls so gut abschneiden werden“ fasste Christoph den Kampftag zusammen.

 

Voller Erfolg in Wanzleben

Am vergangenen Samstag ging es für unser Wettkampfteam nach Wanzleben. Nach langer Wettkampfpause wollte Christoph das Anfängerturnier nutzen, um das Team für die letzten Wettkämpfe des Jahres vorzubereiten. Das Team bestand aus den Geschwistern Hannah und Richard sowie Leonard und Johannes und Tyl. Damit konnten wir für den Mannschaftswettbewerb erstmalig ein Team stellen.

Mit insgesamt ca. 50 Startern aus fünf Vereinen war das Turnier sehr überschaubar. Dennoch hatte jeder Athlet eine besondere Aufgabe von Christoph erhalten. So ging es für Richard darum, den Hüftwurf zu werfen, während Hannah den Schenkelwurf zeigen sollte. Tyl sollte insbesonder im Part 1 seine Kombinationen erproben. Johannes und Leonard bekamen die Aufgaben im Bodenbereich.

Leonard, der Jüngste in der männlichen U8, startete im Limit bis 31 kg für unser Team und sah sich gleich vier Konkurrenten gegenüber. Im ersten packenden Kampf gegen einen Schönebecker holte Leonard innerhalb einer Minute nicht nur einen 5-Punkterückstand auf sondern konnte die Matte als Sieger verlassen. Leider konnte er nicht an diesen Erfolg gegen einen siebenjährigen Lokalmatador anknüpfen und musste sich geschlagen geben. Dafür holte er in den folgenden Kämpfen noch alles sich heraus und sicherte sich am Ende des Kampftages eine verdiente Bronzemedaille.

Tyl startete in der männlichen U15 und hatte in der Gewichtsklasse bis 41 kg nur einen Gegner, den er sowohl im Hin- als auch im Rückkampf souverän dominierte und die Kämpfe vorzeitig durch technisches KO beendete. Damit holte Tyl die erste Goldmedaille für die Mannschaftswertung.

Kaum waren die Kämpfe der U15 beendet, da musste schon Richard in der U10 bis 35 kg auf die Matte. In seinem ersten Kampf bewies Richard einen kühlen Kopf und ging konzentriert in den Griffkampf. Es dauerte keine 30 Sekunden bis Richard seinen Gegner aus Wanzleben mit einer „Großen Innensichel“ geworfen hatte und der Bodenkampf begann. Leider konnte Richard seinen Gegner nicht fixieren, sodass die beiden wieder in den Stand kamen, wo Richard super Hüftwürfe zeigte. Nach seinem Auftaktsieg zeigte Richard im zweiten Kampf gegen einen Sportler aus Thale eine souveräne Leistung und konnte sich am Ende über Gold freuen.

Hannah und Johannes hatten in der U12 jeweils nur einen Gegner. Hannah hatte die selbstgesetzte Aufgabe die aus Leinefelde angereiste Gegnerin mit einem Schenkelwurf zu werfen. Schnell fand Hannah den Griff und zog ab. Mit einem Lächeln auf den Lippen beendete Hannah eindeutig mit 14 Punkten Vorsprung den Hinkampf. Im Rückkampf sollte sie ihr Konzept kämpfen und zeigte während der Kampfzeit nicht nur einen weiteren Schenkelwurf sondern auch mehrere Hüftwürfe und den Tani-Otoshi.

Johannes bewies in seinen Kämpfen starke Leistungen im Wurf und auch im Boden. Selbst die Kampfrichter waren von den Würfen beeindruckt. Johannes gewann seinen ersten Kampf mühelos. Allerdings hatte er im Rückkampf mehr Mühe seinen Gegner zu werfen. Dennoch gewann Johannes ebenfalls mit einer sehr guten Leistung.

Am Ende des Kampftages konnten vier Gold- und eine Bronzemedaille zu verbuchen. Dieses tolle Ergebnis spiegelte sich auch in der Vereinswertung wider, denn von den fünf angereisten Mannschaften belegten wir  einen tollen zweiten Platz und mussten uns mit einem Punkt Rückstand nur Leinefelde geschlagen geben. Darüber hinaus überzeugte Hannah die Kampfrichter durch ihre Techniken und wurde so mit dem Technikerpreis geehrt.

Glücklich über die Ergebnisse und über zwei Pokale machte sich das Team in Richtung Naumburg auf.

 

Eine Schellsitz-Wanderung

Die Wolken bedeckten am 9. September das wunderschöne Saaletal, doch das war für zwölf Wanderfreunde des Vereins kein Hindernis. Die diesjährige Herbstwanderung startete auf dem Parkplatz des “Alten Felstenkellers”, auf dem die Teilnehmer einen tollen Blick über das Flussbett aufsogen. Der Weg führte nur kurz am Saaleradweg entlang, denn mit der “Fähre Schellsitz” überquerten wir den Fluss und machten uns auf dem Weg in Richtung Schellsitz. Als wir den Ort hinter uns gelassen hatten, führte der Weg entlang der Felder zur Schellsitzer Bockwindmühle. Nach einer kurzen Pause machten wir uns weiter in Richtung Eulau und kehrten im Gasthaus “Zur Henne” ein. Im Freien genossen wir leckere Muffins und heimischen Wein. Selbst ein kurzer Regenschauer konnte unser Vergnügen nicht bremsen. So wurden kurzerhand alle Regenschirme herausgeholt, um die Getränke noch in Ruhe trinken zu können. Frisch gestärkt führte der übrige Weg am Saaleradweg entlang. Nach knapp 10 km un ein bis zwei kurzen Schauern endete unsere Wanderung wieder beim Startpunkt.

Unser Sommerfest 2017

Am 19.08.2017 fand unser traditionelles Sommerfest statt. Dieses Jahr sollte es gleich mit einer Fahrradtour verknüpft werden. Bei wunderbarem Sommerwetter startete unsere Radtour Samstagmittag am Naumburger Blütengrund. Mit den Kindern an der Spitze der Gruppe, ging es von dort aus über den Saaleradweg nach Bad Kösen. Nach ca. 30min machten wir kurz Rast an den Fischhäusern. Frisch gestärkt ging es dann, an den Weinbergen und der Saline vorbei, zum Campingplatz Bad Kösen. Nach etwa zwölf Kilometern hieß es Zelte raus und aufbauen.

Naja theoretisch. Denn Günter hatte ein zackiges Programm organisiert, dass eigentlich nur eine kurze Rast zuließ, in der mitgebrachte gebackene Köstlichkeiten verzehrt werden konnten. Anschließend hatten wir das Vergnügen, nach sonnigem Spaziergang, mit teils starken Anstieg, eine Ausstellung alter landwirtschaftlicher Geräte zu bewundern, deren Herzstück wohl die auf dem Foto zu sehende Dampfmaschine darstellte. Natürlich war das insbesondere für die Jungs sehr interessant. Im Anschluss ging es zurück zum Zeltplatz und nun aber wirklich Zelte aufbauen.

Nachdem die Zelte standen ging es weiter mit dem Programm, welches Christoph geplant hatte. Es ging um die ersten Sommerfestspiele, an der zwölf der der über zwanzig Teilnehmer mitmachten. In drei Teams aufgeteilt gab es drei sportliche Aufgaben zu bewältigen. Im Tauziehen setzte sich das Team „Ippon“ von Hannah gegen das Team „Wasser“ von Yannick und das Team „Hovi“ von Jonathan durch. Martin forderte das Team „Ippon“ zu einem Duell heraus, bei dem sich herausstellte, dass das Team „Ippon“ nicht zu schlagen ist. Denn auch beim Wikinger-Botcha, bei dem die Wikinger-Knechte nah an den Wikinger-König geworfen werden muss, setzte sich Hannahs Mannschaft durch. Erst beim Wissensquiz konnte sich das Team „Hovi“ durchsetzen und sicherte sich so den zweiten Platz hinter dem Team „Ippon“ und vor dem Team „Wasser“.

Im Anschluss begann der gemeinschaftliche Grillabend, bei dem alle kräftig zulangten. Der Abend klang bei Lagerfeuer und musikalischer Begleitung gemütlich aus.

Am nächsten Morgen folgte eine gemeinschaftliche Frühstücksrunde bevor die Zelte abgebrochen wurden und die Heimreise angetreten werden konnten. Es war auch dieses Jahr ein rundes schönes Erlebnis und wir bedanken uns nochmal bei allen Beteiligten und Organisatoren!

Sondertraining auf den Moritzwiesen

Am 09.06. fand das Kindertraining auf den Moritzwiesen in Naumburg statt, denn die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens stand als fester Bestandteil des Vereinskalenders auf dem Plan. Über 25 Sportler stellten sich den verschiedenen Aufgaben, die es zu erfüllen gilt, um das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes zu erwerben.

Die Aufgaben teilen sich in den Kategorien Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer auf. So musste unsere Kindergruppe 30 bzw. 50 Meter sprinten während die Erwachsenen 50 bzw. 100 Meter laufen mussten. Im Bereich der Kraftaufgaben galt es Medizinbälle, Kugeln oder bis zu 200 Gramm schwere Bälle weit zu werfen. Hier erwies sich der für den Atemibereich wichtige Hüfteinsatz als äußerst hilfreich. Im Aufgabenkomplex der Koordination wurden unterschiedliche Seilsprünge, Weitsprung und der Wurf eines Schleuderballs abgeprüft. Insbesondere der Schleuderball erwies sich als äußerst amüsant für die Erwachsenen. Schlussendlich mussten die Kinder 800 Meter und die Erwachsenen 3 000 Meter laufen.

Am Ende des Trainings konnte sich jeder über eine erfolgreich abgelegte Prüfung freuen.

Die etwas andere Wanderung

Am 22. April stand neben unserer Vorführung auch die Frühlingswanderung auf dem Programm.

Günter hatte sich für diese Wanderung etwas besonderes überlegt. Zusammen mit Normen versteckte er an unterschiedlichen Punkten im Naumburger Forst am Sperlingsberg kleine Schätze und schrieb sich die Koordinaten auf. So machten sich dreißig Wanderer auf die Suche nach ebendiesen. Dabei führte die Suche direkt in den Wald hinein, was natürlich die Kleinsten von uns freute. Nach zwei gefundenen Schätzen machten wir auf einer Wiese rast und teilten unseren Proviant miteinander. Dann ging es tiefer in den Forst hinein und das förderte unseren Teamgeist, denn schließlich konnte der Kinderwagen nicht überall hingeschoben werden.

Am Ende der knapp dreistündigen Wanderung waren vier von vier Schätzen nach mühevoller Suche gefunden wurden.

Diese über das Jahr verteilten Aktivitäten machen das Vereinsleben ebenso aus, wie das wöchentliche Training und werden sehr geschätzt.

Alljährliche Vorführung während der Naumburger Sporttage

Am Wochenende vom 22. bis 23.  April fanden die traditionellen Naumburger Sporttage statt. Selbstverständlich haben wir uns im Vereinsschaukasten präsentiert.

Mit jeweils sechs Sportlern aus der Kinder- und Erwachsenengruppe demonstrierten wir dem Publikum, was Ju-Jutsu ist. Neben den Fallschulen aller Gürtelstufen stellten wir die unterschiedlichen Stileinflüsse dar. Bernd, Max und Jens hatten jeweils drei Kombinationen mit Judo, Karate und Aikido vorbereitet, während Lisa, Bernd, Normen und Martin ihre Verteidigungen gegen die Duo-Angriffe vorführten. Von Alexander, Till-Martin, Johannes und Richard bekam das Publikum Kombinationen aus dem Orange- und Gelbgurtprogramm zu sehen. Max durfte die freie Selbstverteidigung gegen zwei unbewaffnete Angreifer übernehmen. Zum Ende der Vorführung legten Jule und Hannah sich in einem Freundschaftskampf ins Zeug, um den Zuschauern das Ju-Jutsu Fighting Nahe zu bringen.

Mit guten Leistungen beim Pokal des Präsidenten

Am 25.03. lud die Kampfsportgemeinschaft  „Jordan Kamae“ Zeitz e.V. zur 21. Auflage des „Pokal des Präsidenten“ ein. Dieser Einladung folgten 19 weitere Ju-Jutsu Vereine. Natürlich war auch unser Fighting-Team am Start, das mit Jule, den Geschwistern Hannah und Richard, Johannes und Max stark besetzt war.

Den Auftakt aus unserer Sicht machte Johannes in der U 12 bis 35 kg, der sich fünf Kontrahenten gegenübersah. Im KO-System verlor er seinen ersten Kampf knapp mit 4:5 Punkten durch eine fragwürdige Auslegung der Passivität.  Vom Ergebnis enttäuscht, kam Johannes in seinem zweiten Kampf nicht optimal zum Zuge, sodass er durch die Punktedifferenz den fünften Platz in dieser Gruppe belegte. Trotzdem zeigte Johannes, dass er sich deutlich verbessert hat.

Jule hatte es in der U 12 im Limit bis zu 45 kg gleich mit sechs Jungs zu tun. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gelang es unserer Kämpferin den ersten Sieg des Naumburger Teams einzufahren. In den darauf folgenden Kämpfen war Jule nicht mehr zu stoppen und zog souverän in das Finale der Klasse ein. Dort traf sie aus den Mitfavoriten der Gruppe, der seine Kämpfe mit technischen KOs beendete. Im Finale konnte sich Jule nicht durchsetzen und wurde auf den zweiten Platz der stark besetzten Gruppe verwiesen.

Tyl sah sich in der U15 bis 45 kg gleich sechszehn Mitkämpfern gegenüber. Im KO System wurde Tyl in seinem zweiten Kampf in die Trostrunde geschickt. Dort gewann er seinen dritten Kampf mit deutlicher Führung. Allerdings konnte er nicht an seine Leistungen, die er bei der Landesmeisterschaft gezeigt hatte, anknüpfen und musste sich mit dem neunten Platz der Gruppe begnügen.

In der U 10 im Limit bis 33 kg hatte es Richard mit acht Mitstreitern zu tun. Richard zeigte in seinen Kämpfen sehr viel Biss und Ehrgeiz. Im Kampf um Platz drei zog Richard mit 8:9 Punkten leider den Kürzeren und musste sich schlussendlich mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Dafür ließ seine Schwester Hannah in der U 12 bis 34 kg nichts anbrennen. Ihren ersten Kampf gewann sie mit 12:2 Punkten. In den darauf folgenden Kämpfen demonstrierte die junge Kämpferin ihr Potential und gewann gegen die übrigen drei Mitkämpferinnen durch technische KOs, die sie schon nach 37 Sekunden erzielte. Dadurch sicherte sich Hannah souverän die verdiente Goldmedaille.

In der männlichen U 21 bis 69 kg sah sich Max starken Konkurrenten gegenüber. Gleich ein Landesmeister und ein Deutscher Meister standen auf dem Plan. Daneben war auch ein Ne-Waza-Kämpfer in der Gruppe, der im Bundeskader trainiert und Deutschland auch auf internationaler Ebene vertreten hat. Davon lies sich Max nicht entmutigen und zeigte was in ihm steckte. Jedoch konnte er sich nicht gegen diese starke Gruppe behaupten und wurde auf den vierten Platz verwiesen.

Auch wenn es einige Niederlagen zu verbuchen gab, zeigte jeder Kämpfer starke Leistungen. Das zeigt, dass jeder Kämpfer auf dem richtigen Weg ist und die Leistungskurve nach oben geht.

Am Ende des Kampftages war eine Gold- und eine Silbermedaille der Lohn für die Bemühungen. Durch diese top Platzierungen kamen wir im Vereinsranking auf den neunten Platz.

Neuer Landesmeister aus Naumburg und zwei Tickets nach Erfurt

Am 04.03. zog es die Wettkampfteams der Ju-Jutsu Vereine Sachsen-Anhalts nach Zeitz, denn der zweite Wettkampf des Jahres war gleichzeitig die Landeseinzelmeisterschaft im Ju-Jutsu Fighting und Duo. Natürlich nahm unser Team an der Meisterschaft teil.

Für Jule und Johannes , die beide in der U12 antraten, ging es lediglich um den Titel, während das Ziel für Tyl in der U15 und Max in der U21 die Qualifikation für die Ostdeutschen Meisterschaften war.

Den Auftakt aus Naumburger Sicht machte Jule, die aufgrund fehlender Kämpfer eine Gewichtsklasse höher im Limit bis 48 kg startete. Ihren ersten Kampf meisterte sie hervorragend und gewann deutlich nach Ende der Kampfzeit mit 9:2 Punkten. Im zweiten Kampf behauptete sie sich gegen ihre deutlich größere Gegnerin mit ihren Schlag- und Tritttechniken sehr gut. Im Bodenkampf war der Unterschied im Gewicht deutlich erkennbar und so verlor Jule den Kampf mit 3:5 Punkten.

Johannes hatte sich in dem Limit bis 35 kg viel vorgenommen. Einer seiner Gegner war sein Dauerrivale aus Zeitz, gegen den sich Johannes bisher nicht behaupten konnte. Doch Johannes holte alles aus sich raus und kämpfte um jeden Punkt. Am Ende des Kampfes besiegte Johannes seinen Konkurrenten knapp mit 5:4 Punkten. In seinem zweiten Kampf ließ der euphorisierte Kämpfer nichts anbrennen und entschied seinen Kampf durch ein technisches KO.

Tyl sah sich in der Klasse bis 50 kg gleich zehn Mitkämpfern gegenüber. Unerschrocken ging er in seinen ersten Kampf und gewann ihn mit 5:7 Punkten. Im zweiten Kampf trat er gegen den Mitfavoriten der Gruppe an, gegen den Tyl schon beim Sachsen-Cup unterlag. Dieses Mal konnte Tyl sich gut behaupten. Nach Ende der Kampfzeit ging Tyl zwar als Verlierer von der Matte, dennoch war die Freude groß. Denn er unterlag nur mit 3:5 Punkten. Seinen darauf folgenden Kampf gewann Tyl souverän durch ein technisches KO. Im Kampf um Platz drei machte Tyl es nochmal richtig spannend. Zum Schluss der regulären Kampfzeit stand es 5:5. Die Kampfrichter erklärten den Kämpfer aus Naumburg zum Sieger, da Tyl einen höherwertigen Punkt für sich verbuchen konnte.

Max hatte es im Limit bis 69 kg mit drei Konkurrenten nicht leicht. Gegen zwei seiner Gegner, die im Landeskader trainieren, konnte Max nichts entgegen setzen und ging beide Male geschlagen von der Matte. In seinem dritten Kampf drehte Max nochmal auf und sicherte sich viele Punkte. Jedoch gelang es seinem Gegner ihn auf den vierten Platz zu verweisen.

Mit einem Landesmeister, einer Vizelandesmeisterin und einer stark erkämpften Bronzemedaille machte das Naumburger Team den Medaillensatz voll und holte sich von den fünf angetretenen Vereinen den dritten Platz. Darüber hinaus sicherten sich Tyl und Max die zwei Tickets für die Ostdeutschen Meisterschaften, die am 06.05. in Erfurt stattfinden.